Verbindungselemente

Unser Prüfumfang umfasst Ganzzugversuche an Schrauben, Zugversuche an abgedrehten Proben mit normgerechtem Längenänderungsmesssystem, Prüfkraftversuche an Schrauben und Muttern, Härteprüfungen, chemische Analysen zur Differenzierung von A2/A4 sowie Entkohlungsprüfungen.
Prüfverfahren

Prüfung von Schrauben, Muttern und Bolzen — M2,5 bis M39

Geprüft werden Schrauben, Muttern, Bolzen und weitere Verbindungselemente mit Nenndurchmessern von M2,5 bis M39. Je nach Bauteil und Anforderung erfolgen Zug-, Druck-, Härte- oder Werkstoffprüfungen. Dadurch lassen sich die Festigkeit, Verformbarkeit und Qualität der Verbindungselemente zuverlässig beurteilen.

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Alle relevanten Prüfungen für Verbindungselemente

Das Prüfspektrum umfasst Prüfkraftversuche, Ganzzugversuche und Zugversuche an abgedrehten Schrauben. Zusätzlich können Härteprüfungen, chemische Analysen sowie Entkohlungsprüfungen durchgeführt werden. Damit werden die wichtigsten mechanischen und werkstofftechnischen Eigenschaften erfasst.

Normen

DIN EN ISO 898-1 · Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus Kohlenstoffstahl und legiertem Stahl Schrauben, Bolzen
DIN EN ISO 898-2 · Muttern mit festgelegten Prüfkräften
DIN EN ISO 3506-1 · Korrosionsbeständiger Stahl  Schrauben und Bolzen
DIN EN ISO 3506-2 · Korrosionsbeständige Muttern

Prüfverfahren

Die Verbindungselemente werden je nach Anforderung auf Zug, Druck oder Härte geprüft. Mit einem Feindehnungsmessgerät werden zusätzlich die Dehn- und Streckgrenze des Werkstoffs bestimmt.

Werkstoffe

Geprüft werden Verbindungselemente aus Kohlenstoffstahl, hochfestem Stahl und korrosionsbeständigem Edelstahl. Durch chemische Analysen kann beispielsweise zwischen den Edelstahlqualitäten A2 und A4 unterschieden werden.

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Worauf es bei Verbindungselementen wirklich ankommt

M2,5 bis M39

Vom Kleinst-Verbindungselement bis zum schweren Bolzen alle gängigen Nenndurchmesser.

Ganzzugversuch

Zugversuch an der kompletten Schraube mit Längenänderungsmesssystem nach Normvorgabe.

Prüfkraftversuch

Muttern nach DIN EN ISO 898-2 definierte Prüfkraft ohne plastische Verformung.

A2/A4-Analyse

Chemische Zusammensetzungs­analyse zur zweifelsfreien Werkstoffdifferenzierung.

FAQ

Häufige Fragen zu Verbindungselementen

Die Stückzahl hängt vom Prüfumfang ab: Für Zug-/Ganzzugversuche typischerweise 3–5 Schrauben pro Typ, für Härteprüfungen meist 3 Stück, für chemische Analyse 1 Stück. Wir stimmen die Stückzahl nach Ihrer Fragestellung ab — oft reicht weniger als Sie denken.

Ja. Unsere 300-kN-Universalprüfmaschine ist speziell für Verbindungselemente ausgelegt — auch hochfeste Klassen 10.9 und 12.9 werden normgerecht bis zum Bruch geprüft. Mit Längenänderungsmesssystem für präzise Feindehnung.

Ja. Die chemische Analyse per Funkenemissionsspektrometrie (OES) zeigt klar, ob eine Schraube aus A2 (z. B. 1.4301 / X5CrNi18-10) oder A4 (1.4401 / X5CrNiMo17-12-2) gefertigt ist. Gerade bei falscher Werkstoffkennzeichnung ist das entscheidend — wir liefern eine eindeutige Aussage im akkreditierten Prüfbericht.

Schicken Sie uns die betroffenen Verbindungselemente mit einer kurzen Fallbeschreibung. Wir begleiten den Reklamationsprozess neutral und mit normkonformer Dokumentation — Ihr Prüfbericht hält technischen und rechtlichen Nachfragen stand.