Härteprüfung

Akkreditierte Härteprüfung für Metalle nach Brinell, Vickers und Rockwell. Präzise Ergebnisse für Werkstoffzustand, Wärmebehandlung und mechanische Beanspruchbarkeit.
Prüfverfahren

Härteprüfung nach Brinell, Vickers und Rockwell

Zur Bestimmung der Härte metallischer Werkstoffe stehen die Prüfverfahren Brinell, Vickers und Rockwell zur Verfügung. Dabei wird ein genormter Prüfkörper aus Hartmetall oder Diamant mit einer festgelegten Kraft in die Oberfläche gedrückt. Je nach Verfahren wird anschließend die Größe oder Tiefe des bleibenden Eindrucks ausgewertet.

prüfgeräte

Drei Prüfmaschinen für jede Härteklasse

Für unterschiedliche Härtebereiche und Prüfaufgaben stehen drei spezialisierte Prüfmaschinen zur Verfügung. Damit sind sowohl Makrohärteprüfungen als auch Kleinkrafthärteprüfungen und automatische Messreihen möglich. So können große Bauteile ebenso wie kleine oder lokale Werkstoffbereiche untersucht werden.

Normen

Brinell (HBW) · DIN EN ISO 6506-1 · HBW2,5/31,25 bis HBW5/250
Vickers (HV) · DIN EN ISO 6507-1 · HV0,1 bis HV125
Rockwell (HRC) · DIN EN ISO 6508-1
Einsatzhärtungstiefe · DIN EN ISO 2639

Messprinzip

Ein genormter Prüfkörper wird mit einer festgelegten Prüfkraft in die Werkstoffoberfläche gedrückt. Aus der Größe oder Eindringtiefe des zurückbleibenden Eindrucks wird anschließend der Härtewert ermittelt.

Anwendungen

Härteprüfungen werden unter anderem zur Bestimmung von Härteverläufen, Einsatzhärtungstiefen und lokalen Härteeigenschaften eingesetzt. Weitere Anwendungen sind die Untersuchung von Schweißnähten sowie Auf- und Entkohlungsprüfungen.

angebot anfragen

Schreiben Sie uns mit Ihrer Probe oder rufen Sie an. Wir beraten zum passenden Härteprüfverfahren:

prüfdetails

Die richtige Methode für jede Werkstoffhärte

Brinell HBW

HBW2,5/31,25 bis HBW5/250 ideal für weichere Werkstoffe, Gusseisen und Nichteisen-Metalle.

Vickers HV

HV0,1 bis HV125 von der Mikrohärte dünner Schichten bis zur Schweißnaht-Charakterisierung.

Rockwell HRC

DIN EN ISO 6508-1 die schnelle, zuverlässige Methode für gehärtete Stähle und Werkzeugstähle.

Einsatzhärtungstiefe

Eht-Bestimmung nach DIN EN ISO 2639 mit dokumentierten Härteverläufen inkl. Grafik.

FAQ

Häufige Fragen zur Härteprüfung

Die Auswahl hängt von Werkstoffhärte und Anwendung ab: Brinell für weichere Materialien (unter ca. 650 HBW) und Gussteile, Vickers für alle Härtebereiche besonders bei dünnen Schichten, Schweißnähten und Mikrohärte, Rockwell HRC für gehärtete Stähle. Wir beraten vor der Prüfung, welches Verfahren Ihre Fragestellung beantwortet.

Für aussagekräftige Messungen benötigen wir planparallele, saubere Prüfoberflächen. Bei Bedarf übernehmen wir die Probenvorbereitung in unserer Laborwerkstatt: Schleifen, Polieren und — bei Mikrohärte-Messungen — Warmeinbettung. Sprechen Sie uns mit Ihrer Probe an.

Ja. Härteverläufe im Schliffbild sind ein Kernthema: Schweißnahtqualifizierungen, Einsatzhärtungstiefe-Bestimmungen nach DIN EN ISO 2639, Nitrier- und Randschichthärte. Wir führen automatisierte Reihen-Messungen durch und dokumentieren die Verläufe inklusive Grafik im akkreditierten Prüfbericht.

Die reine Messung ist schnell — die Ergebnisse stehen meist innerhalb von 2–3 Werktagen bereit. Zeitbestimmend ist meist die Probenvorbereitung. Eilige Aufträge koordinieren wir individuell — rufen Sie an: +49 2335 97565-0.