Prüfverfahren

Sieben akkreditierte Prüfverfahren
DIN EN ISO/IEC 17025

Für Stahl, Verbindungselemente und Nichteisen-Metalle

F+K ist nach DIN EN ISO/IEC 17025 durch die DAkkS unter
D-PL-18053-01-00 akkreditiert. Unser Prüfspektrum deckt die gesamte zerstörende Werkstoffprüfung ab — von mechanischen Kennwerten über Metallografie bis zur chemischen Analyse. Für alle Stahlgruppen, Verbindungselemente (M2,5–M39) sowie Aluminium- und Kupferbasislegierungen.

Prüfverfahren im Überblick

Zugversuch

Der Zugversuch ist ein zerstörendes Prüfverfahren zur Bestimmung der Festigkeits- und Dehnungseigenschaften metallischer Werkstoffe. F+K führt diese Prüfungen nach DIN EN ISO 6892-1 mit verschiedenen Probenarten und Prüfverfahren auf Universalprüfmaschinen mit bis zu 600 kN Prüfkraft durch.

Härteprüfung

Die Härteprüfung bestimmt den Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines Prüfkörpers. F+K bietet genormte Prüfungen nach Brinell, Vickers und Rockwell sowie automatische Kleinkrafthärteprüfungen zur Bestimmung lokaler Härteeigenschaften, von Härteverläufen und Einsatzhärtungstiefen an.

Prüfung von Verbindungselementen

F+K prüft Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben, Stifte und weitere Verbindungselemente nach nationalen und internationalen Normen. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Zug-, Druck-, Härte- und Prüfkraftversuche sowie chemische Analysen und Entkohlungsprüfungen für Größen von M2,5 bis M39.

Metallografische Untersuchungen

Die Metallografie untersucht den Gefügeaufbau von Metallen anhand präparierter Schliffproben bei bis zu 1000-facher Vergrößerung. F+K führt Gefüge- und Bildanalysen durch, etwa zur Bestimmung von Korngröße, Reinheitsgrad, Schichtdicke, Einsatzhärtungstiefe und inneren Werkstoffmerkmalen.

Kerbschlagbiegeversuch

Der Kerbschlagbiegeversuch prüft, wie widerstandsfähig ein Stahl bei schlagartiger Belastung und unterschiedlichen Temperaturen ist. F+K führt die Prüfung nach DIN EN ISO 148-1 bis −60 °C durch und bestimmt dabei unter anderem die Sprödbruchneigung des Werkstoffs.

Funkenemissionsspektrometrie (OES)

Die optische Funkenemissionsspektrometrie bestimmt die chemische Zusammensetzung metallischer Werkstoffe und ermöglicht die Zuordnung zu einer Werkstoffgüte. F+K analysiert Eisen-, Aluminium- und Kupferbasislegierungen und kann Kleinteile bei Bedarf zu einer geeigneten Analysenprobe umschmelzen.

Biege- und Faltversuch

Der Biege- und Faltversuch dient zum Nachweis der Kaltumformbarkeit eines Werkstoffs. Dabei wird eine Probe nach DIN EN ISO 7438 um 90° gebogen oder um 180° gefaltet und anschließend auf Risse untersucht.