Prüfverfahren
Gefüge, Korngröße, Reinheitsgrad und Schichtdicken
Metallografische Untersuchungen ermöglichen eine detaillierte Beurteilung des inneren Werkstoffaufbaus. Dabei werden unter anderem das Gefüge, die Korngröße, der Reinheitsgrad sowie vorhandene Schichten und deren Dicke bestimmt. Auch Phasen, Entkohlungen, Faserverläufe und innere Fehler können sichtbar gemacht werden.
ausstattung
Komplette Metallografie aus einer Hand
Von der Probenentnahme über das Einbetten, Schleifen, Polieren und Ätzen bis zur mikroskopischen Auswertung werden alle Arbeitsschritte vollständig durchgeführt. Die Untersuchung erfolgt mit moderner Präparationstechnik und digitaler Bildauswertung bei bis zu 1000-facher Vergrößerung.
Untersuchungen
Gefügeuntersuchungen · Korngrößenbestimmung DIN EN ISO 643
Reinheitsgrad · ASTM E112 / DIN 50602
Einsatzhärtungstiefe · DIN EN ISO 2639
Gusseisen-Klassifizierung · DIN EN ISO 945-1
Weitere: Phasenanalyse, Schichtdickenmessung, Schweißnahtgeometrien, Entkohlungsprüfung, Faserverläufe
Messverfahren
Die präparierte Schliffprobe wird geätzt und anschließend lichtmikroskopisch untersucht. Mithilfe digitaler Bildauswertung werden Gefügebestandteile, Größen, Abstände und Schichtdicken ermittelt.
Anwendungen
Metallografische Untersuchungen dienen unter anderem zur Beurteilung von Wärmebehandlungen, Legierungsbestandteilen, Beschichtungen, Schweißnähten, Entkohlungen und möglichen Werkstofffehlern.
angebot anfragen
Schicken Sie uns Ihre Probe. Wir präparieren selbst und liefern einen aussagekräftigen Prüfbericht:
Was Ihr Gefüge über den Werkstoff verrät
1000× Vergrößerung
Lichtmikroskopie mit digitaler Bildauswertung reproduzierbare Messungen inkl. Grafik.
Korngröße & Reinheit
DIN EN ISO 643, ASTM E112, DIN 50602 quantitative Werkstoffcharakterisierung.
Eigene Laborwerkstatt
Kalt-/Warmeinbetten, Schleif- und Polierautomaten, Labortrennmaschine.
Schadensanalyse
Gefügebefunde zur Aufklärung von Brüchen, Rissen und Werkstoffversagen.
Häufige Fragen zur Metallografie
Brauchen Sie vorbereitete Schliffe oder präparieren Sie selbst?
Am besten: Wir präparieren selbst. So bleibt die Rückverfolgbarkeit vom eingehenden Material bis zum fertigen Schliff lückenlos, und wir können Probenlage und -entnahmerichtung dokumentieren. Bereits vorbereitete Schliffe akzeptieren wir nach vorheriger Absprache — das muss aber im Bericht vermerkt werden.
Welche Bildauflösung und Dokumentation liefern Sie?
Digitale Aufnahmen in hoher Auflösung, inkl. Maßstabsleiste und ggf. Pfeilen/Markierungen für wichtige Gefügedetails. Jeder Prüfbericht enthält repräsentative Mikroskopaufnahmen und — bei quantitativen Verfahren — die Messwerte als Tabelle und Grafik.
Können Sie auch Schadensfälle untersuchen?
Ja. Schadensfalluntersuchungen sind eine Kernkompetenz von F+K. Gefügeuntersuchungen helfen, Rissausgänge, Anlassfarben, Überhitzungszonen und Werkstofffehler eindeutig zu identifizieren — oft in Kombination mit Härteverläufen und chemischer Analyse.
Wie stellen Sie die Rückverfolgbarkeit sicher?
Jede Probe erhält einen Auftragsnummer, die sie durch alle Arbeitsschritte begleitet: Trennen, Einbetten, Schleifen, Polieren, Ätzen, Mikroskopieren. Das Vorgehen ist in unserem QMS nach DIN EN ISO/IEC 17025 dokumentiert.